Jenseits des Vergessens

Blog von Amanda Koch

Die Kraft des Winters beginnt

Dez 182017


Alles Wissen liegt bereits in Dir.

Spüre hinein in deine innere Stille, aus der alles entspringt was du wissen musst. 

Lerne dieser Stille zu lauschen und zu folgen.

Es ist das Flüstern deines Herzens, deine Seele ... der Kraft deines Seins.

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Diese Tag im Kraft des letzten Schwarzmondes (Neumondes), der mit der Sonne aufgeht und wieder unter tauchen wir allmählich in die Energie der Wintersonnenwende (Yule) und danach in die Rauhnächte zu gehen. Es ist eine Zeit der Stille und der inneren Einkehr. Du kannst die Tage nutzen, um dem Fluss deines Lebens zu spüren, die Kräfte dieser Tage bringen dich zur Ruhe, schenken dir inneren Frieden, in dem du Altes loslassen kannst. Um dich mystisch auf die Kraft des Winters einzustellen, kannst du auch meinen Beitrag: Die alte Frau des Winters lesen (http://www.amandakoch.de/blog/index.php?controller=blog&action=view&category=worte-aus-laengst-vergangenen-zeiten)

Diese Tage eignen sich besonders um zu meditieren. Du wirst leichter in die Stille, in deinen inneren Raum finden. 

In meinen Yogastunden diese Woche leite ich die Meditation "Das Licht deines Herzens" an. Wenn du daran teilhaben möchtest, dann hinterlasse einen Kommentar oder sende mir eine Nachricht. Ich werde dir die Worte dann zukommen lassen.

Alles Liebe

 

 

Vergebung - ein Gedicht

Nov 302017

Gedanken vergehen.
Worte verklingen.
Mauern stürzen ein und Körper zerfallen.
Nichts bleibt wie es ist.
Weder im hellen Licht der Sonne
noch im Schatten des Mondes.

Jeder Atemzug bringt mich meinem Letzten näher.
Und lässt mich fühlen, dass ich das Leben selbst bin.

In mir ist Liebe. Aber auch düstere Wildheit.
Ich kann Freude und Trauer fühlen.
Und neben meinem Mut schwingt dort Furcht.
Denn ich bin das Licht und die dunklen Schatten zugleich,
um zu verstehen, was Vergebung meint.

 

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Dieses Gedicht entstand während ich "Ildathach" schrieb und die Worte passen in die dunkle Jahreszeit. Wir leben mit der Natur, denn wir sind ein Teil ihres Kreislaufes. Die Tage werden allmählich dunkler und das ist die Zeit, in der wir zur Ruhe kommen, um die Vergangenheit loslassen zu können. Denn nur so werden wir in die neue Kraft finden, die mit dem Frühling in uns wieder erwacht.

Auch beginnt nun die Zeit der Kerzen. Sie schenken uns in der dunklen Jahreszeit behagliches Licht und Geborgenheit in der Stille. Erst wenn wir die Kraft der Zeiten annehmen, den Kreislauf des Lebens, der Jahreszeiten, fließen wir in der Energie, die uns nährt. In der Liebe. Im SEIN.

 

 

 

Jenseits des Vergessens

Nov 272017

Das Wort „Jenseits“ birgt eine intensive Bedeutung von Spiritualität. Denn es bedeutet: Über den Ort hinausgehen, an dem man sich befindet und damit nicht in dem gegenwärtigen Zustand verhaarend. Wenn du fortwährend über dich selbst hinausgehst, gibt es keine Einschränkungen mehr, die Perspektive deiner Sicht ändert sich und deine eigen kreierten Grenzen lösen sich auf, deine Schleier des Vergessens.
Ein Grund warum ich Ildathach schrieb - die Geschichte zeigt, was geschieht, wenn wir über das Denken hinausgehen, uns vom Verstand lösen ... dann gelangen wir ins wahre Fühlen.

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Die Kraft unserer Seele

Sep 182017

„Ildathach. Jenseits des Vergessens“ ist Buch, das durch die Geschichte einer jungen Frau helfen kann, wieder zu einem tiefen Fühlen zu gelangen. Denn darin liegt für uns eine starke Kraft verborgen.
Wenn wir wirklich beginnen aus einer Tiefe heraus zu fühlen ... nicht aus Gedanken heraus oder aus den Erfahrungen, die uns prägen und bestimmte Emotionen hervorrufen … nein. Ich spreche von der Kraft jenseits unserer Gedanken, der Kraft, hinter unserem Herzschlag und hinter unserem Atem. Unserer Seelenkraft.
Um dieses Fühlen zurück in unser Bewusstsein zu rufen, nutze ich Worte und Bilder eines keltischen Mythos. Ich hätte auch ein Sachbuch schreiben können. Doch ich liebe Geschichten. Und wie erklären wir am besten unseren Kindern mit Begeisterung das Leben? Durch (religiöse) Geschichten oder Märchen oder eben den Mythen.
Als Erwachsene können wir noch immer am besten in Bildern denken. Egal, ob es um das Göttliche im Leben geht, oder um einfache Fragen, die das Leben anbelangen. Jeder von uns trägt eigene Bilder und Vorstellungen in sich. Daher schrieb ich einen Roman der phantastischen Literatur (Warum ich Ildathach schrieb).

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Wir leben in einer Welt, in der die Schleier des Vergessens undurchdringlich scheinen und wir lechzten nach Veränderung, nach Harmonie, nach innerem Frieden und nach Geborgenheit. Wir wünschen ein Leben ohne Angst. Auf meinem eigenen Weg hin zu den Antworten, nach denen ich suchte, verstand ich, dass ein Besinnen auf die eigenen Wurzeln helfen kann, sich selbst und damit auch das eigene Leben besser zu verstehen.
In der Geschichte „Ildathach. Jenseits des Vergessens“ überschreitet Étaín die physischen Grenzen unserer Welt, damit der Leser dahinter blicken kann … in ein anderes Bewusstsein, in eine andere Welt, um dort die Kraft seiner eigenen Seele zu erspüren. Es ist eine Geschichte, die eine Sehnsucht und damit die Suche beschreibt, „nach dem, was das Leben tatsächlich ausmacht“ (Zitat, Leipziger Zeitung) und dass es einen Grund gibt, warum wir leben.

 

 

 

Was bedeutet mir die Phantastik?

Aug 242017

Oft werde ich in Interviews gefragt, warum ich genau diese Art des Schreibens gewählt habe oder mich nun der phantastischen Literatur stelle, um so wichtige Fragen des Lebens anzusprechen.
Es gibt mehrere Gründe. Die Phantastik unterstützt und fördert die Fantasie des Lesers, und das nicht nur bei Kinder und Jugendlichen. Für mich bedeutet fantastisch zu denken, keine Flucht aus der Alltagsrealität, sondern es ist ein Weg, um sich offen dem Leben zu stellen, weniger (Vor-) Urteile zu fällen, sondern nach dem Mystischen, dem Unsichtbaren und damit letztendlich nach dem Göttlichen zu suchen. Denn so kann ich mich dem paganen Glauben unserer Ahnen auf mythische Weise nähern und eben besonders durch die phantastische Literatur die uns bekannten Sichtweisen auf das Leben und die Welt(en) durchbrechen. Ich kann meinen Figuren einen visionären und konstruktiven Charakter geben, um sie hinter die Grenzen der alltäglichen Wahrnehmung blicken zu lassen. Das Fantastische in uns ist etwas, das uns als Kinder die Welt faszinierend macht. Erst durch unsere Konditionierungen verlieren wir diese Fähigkeit, die Welt und das Leben auf ganz verschiedene Weisen und damit als etwas Besonderes zu entdecken.

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Absichtlich bewege ich mich in „Ildathach. Jenseits des Vergessens“ zwischen Fantasy und phantastischer Literatur, denn in Étaíns Leben kommen neben realistischen Elementen auch unwirkliche Begebenheiten mit Göttern und Geistwesen vor, die es zu verstehen gilt. In „Ildathach“ bleibt die Wirklichkeit Grundlage, auf der übernatürliche Dinge geschehen und an bestimmten Stellen ist der Übergang zur Fantasy fließend. Doch bleibt die Anderswelt/Parallelwelt immer abhängig von Étaíns Realität.
Aber letztendlich ist diese präzise Einordnung zweitrangig, denn es geht um das, was ich meinen Lesern mit meinen Geschichten schenken möchte: Und das ist eine differenzierte Sicht auf das Leben, ein Besinnen auf unsere Wurzeln und damit die Bereitschaft, sich dem alten Glauben zu öffnen, um dabei sogar die Kraft der Mythen zu spüren. Letzten Endes ist es der Beginn einer Suche. Einer Suche, die uns zu uns selbst führen kann, die uns zum Innehalten ruft, zu mehr Achtsamkeit, mehr Liebe und uns dem Geschenk der Geborgenheit im Fluss des Lebens nahebringt, um nicht länger ein Leben „Jenseits des Vergessens“ führen zu müssen.

Warum ich "Ildathach. Jenseits des Vergessens" schrieb

Aug 112017

Als ich mein erstes Kind gebar, veränderte das nicht nur den Rhythmus in meinem Alltag. Allein die Schwangerschaft und die Geburt waren tiefgehende Erfahrungen. Mehr und mehr begann ich eine Sehnsucht in mir zu spüren. Ich suchte nach den Geheimnissen des Lebens und die Jahre vergingen, in denen die Fragen tiefgehender wurden, mein Blick sich auf das alte Wissen veränderte, und noch immer treibt mich die Suche nach den Mysterien des Lebens an. Ich habe längst nicht alle Antworten gefunden. Doch glaube ich, dass alle Antworten, nach denen wir irgendwann suchen, tief in uns liegen und wir uns nur daran erinnern müssen. Und um das zu tun, müssen wir uns auch unserer Wurzeln erinnern und uns darauf besinnen. Dazu gehört ebenso das Vermächtnis unserer Vorfahren mit ihren Schriften, die wir nicht vergessen dürfen. Denn es sind nicht nur die Religionen, die Antworten geben, sondern auch der (pagane) Glaube unserer Ahnen.

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Auf meinen eigenen Reisen haben mir die nordischen Landschaften, insbesondere jene Irlands, Schottlands, aber auch Südenglands und die Inseln in der Irischen See, sehr geholfen, zu meinen Wurzeln zu finden. Die Landschaften und der Atlantik dort haben für mich nicht nur etwas Magisches, sie brachten mich dazu nach alten Zeichen zu suchen. Und so begann ich wieder in den Mythen zu lesen. Geschichten, die ich als Jugendliche bereits verschlungen hatte, zeigten mir in meinem Inneren plötzlich ganz andere Bilder und brachten mich einem tieferen Verstehen näher.
So sehe ich in dem Erbe, das die keltischen Stämme uns hinterlassen haben, einen Hinweis auf die Tiefe des Lebens. Nicht nur in den Symbolen, den steinernen Ruinen oder Steinkreisen, sondern eben auch in den alten Erzählungen. Denn ich finde darin Antworten auf Fragen, die das Leben stellt.
Und je mehr ich lese, mit den Schriften der Religionen vergleiche, desto mehr verstehe ich, dass es immer nur spezifische Bilder und Worte sind, die die Kraft unserer Seele und den Kreislauf des Lebens (Leben, Tod und Wiedergeburt) erklären. Das ist jene Wahrheit, nach der ich all die Zeit gesucht habe.
Dies brachte mich dazu einen Roman zu schreiben, der einen keltischen Mythos in unsere moderne Welt transportiert. Es ist eine Geschichte, die sowohl das logische Denken in uns zeigt als auch das Fühlen unseres Herzens. Es ist ein Buch, mit der wir uns an die Kraft unserer Seele erinnern können, um letztendlich eine Wahrheit zu erkennen, die wir nur selbst in uns fühlen können.
Das keltische Denken schloss in allen Mythen immer etwas Geheimnisvolles ein, etwas, das sich nur erfühlen lässt. Das ist es, was mich an den nordischen Mythen am meisten fasziniert. Es geht um die geheime Welt der Seele, für die es eine weitere Ebene gibt. In „Ildathach. Jenseits des Vergessens“ ist das die Anderswelt.
Meine Trilogie „Die Wächter von Avalon“ war mein erstes Eintauchen in dieses Verstehen der mythischen Worte. Und nun mit meinem neuen Roman, der sich den „Schleiern des Vergessens“ widmet, bin ich weiter in die Seelenwelt eingetaucht und beschreibe einen Weg, wie wir anders mit unseren Ängsten und Emotionen umgehen können. Ohne das Heilige um und in uns zu erkennen und zu respektieren, verlieren wir uns selbst und verkennen den wahren Sinn des Lebens.

Ich wünsche jedem meiner Leser ein Eintauchen in den Mythos und das Gefühl des Getragenseins.